Sextourismus in Thailand

Vor einiger Zeit beschäftigte ich mich mit dem Thema „Sextourismus in Thailand“. Es war unglaublich wie viel es zu diesem Thema zu lesen gab. Alle Quellen (und das waren sehr viele, so viel Material konnte ich kaum bewältigen und reduzierte es deshalb auf das Minimum), die ich fand, waren sehr spannend. Einige zeigten auch andere formen moderner Sklaverei als den Sextourismus. Mehr von diesem Beitrag lesen

Kleidung, die krank macht.

Wir alle kennen die kleinen weißen Säckchen, die wir in Schuhkartons und Verpackungen von Kleidern oder Taschen finden. Ich habe mich nie näher mit diesen weißen Säckchen beschäftigt, bis ich nicht neulich eine Doku, über Kleidung, die krank macht, sah. Darin ging es unter anderem um das Wandergift DMF, welches sich rasch in seiner Umgebung ausbreitet, sprich auch auf andere Schuhe übergeht, sofern diese sich in der Nähe befinden. Das Gift aus den Säcken kann zu Hautverbrennungen und Entzündungen führen.

In der Doku angesprochen wurden ebenfalls andere Chemische Gifte, die auch in Kleidungsstücken zu finden sind. Besonders auffällig waren die in Deutschland zu findenden Marken Graceland (von Deichmann), H&M, Tally Wejl, Levi‘s und Esprit. Einige Kleidungsstücke dieser Firmen werden mit starken toxischen chemikalischen Mitteln bearbeitet. Selbst wenn Bio Baumwolle auf den Etiketten der Kleider steht, dann ist es doch  gelogen, da zwar die Wolle bio ist, aber alle Bearbeitungs- und Färbemittel nicht. Nur Klein- und Mittelunternehmen bieten wirkliche Bio-Ware (was 1% unserer Kleidung ausmacht), denn Bio-Kleidung von der Stange gibt es nicht.

In den Herstellungsfabriken herrscht große Unwissenheit, die zu tödlichen Zwischenfällen und Krebserkrankungen führen, wie etwa in Indien, wo die Anzahl der Krebserkrankungen, in Städten mit Fabriken zur Kleiderherstellung, auf das Doppelte gestiegen ist. Die Devise lautet: Hauptsache Geld verdienen! Die westlichen Länder können nie genug kriegen und die dritte oder gar vierte Welt Länder kämpfen ums Überleben, die Gesundheit spielt dabei keine große Rolle.

Seitdem die Jeansbearbeitungsmethode mit dem Sandstrahl in der Türkei zu 100ten von Toten geführt hat, gibt es ein Anwendungsverbot dieser Methode. Doch die Textilbranche lernt nicht viel dazu, sie wechselt einfach das Land. In Bangladesch kann man schließlich noch günstiger produzieren und ein paar Bengalen mehr oder weniger, das interessiert niemanden.

Es ist traurig, wie wir in den westlichen Ländern eine solche Konsumgesellschaft und –wirtschaft auch noch unterstützen. Der Mensch könnte mit so viel weniger auskommen, aber die Gier nach mehr ist unersättlich.