Sandžak (Sancak)

Quelle: Wegweiser zur Geschichte. Bosnien und Herzegowina. 2. Auflage. Paderborn (2007), Ferdinand Schöningh Verlag.

Quelle: Wegweiser zur Geschichte. Bosnien-Herzegowina. 2. Auflage. Paderborn (2007), Ferdinand Schöningh Verlag.

Dieses kleine Stück Land ist vielen Menschen nicht bekannt, alleine der Name ist ihnen nicht geläufig. Deshalb dachte ich, ich verfasse einen kleinen Artikel darüber. Das Wort „Land“ setze ich bewusst in Anführungszeichen, da Sandžak offiziell kein selbständiger Staat ist. Es gibt sogar Menschen, die behaupten es existiere überhaupt nicht und hat auch nie existiert, was völliger Schwachsinn ist, da die Geschichte die Existenz belegt.

Das Wort Sandžak (türkisch: sancak) bedeutet Verwaltungseinheit. Als der Balkan noch von den Osmanen besetzt war umfasste das Gebiet des Sandžak auch Gebiete, die über die Grenzen von Bosnien und Herzegowina gingen, dazu gehörten noch Ostbosnien mit Teilen Serbiens, Westbosnien mit Teilen Dalmatiens und das Gebiet von Bihać. Zusammen mit eroberten slawonischen, kroatischen und dalmatinischen Territorien bildete das Sandžak-Gebiet die bosnische Provinz (eyalet-i Bosna). Nach vielen Veränderungen (geschichtliche Geschehnisse) wurde der Begriff nur für ein bestimmtes Fleckchen Erde benutzt; Das heutige Sandžak-Gebiet. Dieses  zieht sich heute über den südwestlichen Teil Serbiens, den nordöstlichen Teil Montenegros und einen kleinen Teil Kosovos.

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Irgendwo im Nirgendwo

8122_1226139144452_2450554_nDa standen wir nun Irgendwo in Nirgendwo. Miriam* und ich, mit zwei großen Backpacker Rucksäcken mitten auf einer sehr verlassen wirkenden Straße. Das schlimme, wir stellten schnell fest, sie wirkte nicht nur so, sie war verlassen.

Ich weiß nicht mehr genau wo wir eigentlich hin wollten (ich glaube es war Kars), da wir damals nur einen Lonely Planet Reiseführer besaßen, richteten wir uns immer nach diesem. Ich erinnere mich, dass der Busbegleiter nachfragte (meist einige Male) wo wir hinreisen und irgendwann meinte er, wir müssen aussteigen. Verdutzt sahen wir ihn an. Er erklärte, dass sein Bus nicht so weit fährt und wir „hier aussteigen“ müssen. So, da war er nun, der Schock! Mehr von diesem Beitrag lesen