Dialog im Dunkeln

DiD

Vor zwei Wochen war ich mit meiner Trainergruppe in Hamburg beim Dialog im Dunkeln. Wir wussten alle nicht so recht, was uns erwartet. Auf den Eintrittskarten stand, dass die Führung ca. 90 min dauert. Da wir noch eine gute halbe Stunde hatten, bevor es in den dunklen Raum ging, spekulierten wir, was uns alles erwarten könnte.

Als die erste Gruppe rein ging, wurde auch bei uns anderen die Spannung spürbar. In sechser Gruppen wurde man von einer Person in einen sehr dunklen Raum geführt. Wir bekamen zwei Führerinnen, eine schon seit der Geburt blind, die andere hatte ihre Sehkraft mit der Zeit verloren. Am Anfang der Führung erhielten wir einen Blindenstock und wurde darauf aufmerksam gemacht, dass wir uns hauptsächlich an der Stimme anderer orientieren können. Ich machte sofort klar, dass ich in der Mitte gehen wollte.

Kaum waren wir in dem ersten Raum, hatte ich schon richtig Angst. Mehr von diesem Beitrag lesen

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Kekse statt Schokolade

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An meinem 2. Ich-verzichte-auf-Schokolade-Tag war es alles andere als leicht nichts Süßes zu essen. Kaum stand ich auf, war der erste Gedanke „bloß keine Süßigkeiten“. Damit fielen wohl meine heißgeliebten Schokoladencornflakes und mein Nutellabrötchen ins Wasser. Was nun? Verzweiflung!

Im Laufe des Tages musste deftiges Essen her, anders geht’s bei mir nicht. Ich will zwar versuchen meine Essgewohnheiten zu ändern, aber Diäten und ich haben noch nie zusammengepasst. Also schön Mehr von diesem Beitrag lesen

Irgendwo im Nirgendwo

8122_1226139144452_2450554_nDa standen wir nun Irgendwo in Nirgendwo. Miriam* und ich, mit zwei großen Backpacker Rucksäcken mitten auf einer sehr verlassen wirkenden Straße. Das schlimme, wir stellten schnell fest, sie wirkte nicht nur so, sie war verlassen.

Ich weiß nicht mehr genau wo wir eigentlich hin wollten (ich glaube es war Kars), da wir damals nur einen Lonely Planet Reiseführer besaßen, richteten wir uns immer nach diesem. Ich erinnere mich, dass der Busbegleiter nachfragte (meist einige Male) wo wir hinreisen und irgendwann meinte er, wir müssen aussteigen. Verdutzt sahen wir ihn an. Er erklärte, dass sein Bus nicht so weit fährt und wir „hier aussteigen“ müssen. So, da war er nun, der Schock! Mehr von diesem Beitrag lesen

Vergessene Hobbys

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Was ihr auf dem Bild seht ist eine Seidenmalerei, die ich mit 14 Jahren angefertigt habe. Ich hab sie damals fotografiert und gestern in alten Fotoordnern wiedergefunden. Wo das Original ist weiß ich nicht mehr, wahrscheinlich irgendwo im Keller.

Ich merke langsam wie sehr mir meine Hobbys aus der Jugend fehlen. Ich habe damals vor allem viel gezeichnet, so viel, dass meine Mutter mir Papier und Bleistift verboten hatte. Wehe sie sah mich damit, dann gab es Ärger. Nur am Wochenende durfte ich Block und Stift in die Hand nehmen und machen was das Herz begehrt. Damals fand ich das ganz schrecklich und hab heimlich gezeichnet, wenn Mama gerad nicht zu Hause war, Mehr von diesem Beitrag lesen

SAP und ich

Da ich ja sonst keine Hobbys und auch so viel Freizeit habe (Achtung: Ironie!) dachte ich mir ich belege dieses Semester SAP: Architektur und Geschäftsprozesse. Mein Studium zieht sich derzeit ohnehin in die Länge, meiner Faulheit sei Dank. Aber darüber wollte ich jetzt eigentlich gar nicht nachdenken, also zurück zu SAP.

Nun dachte ich, SAP wird schon cool werden. Da lernt man bestimmt sehr viel und nützlich für die Zukunft ist es allemal. Da saß ich nun, war natürlich immer anwesend und hab auch immer schön meine Aufgaben erledigt. Bis die Tücken kamen. Mehr von diesem Beitrag lesen

Oma

Ich habe wohl die süßeste und liebste Omi der Welt. Wenn man sie sieht, dann möchte man sie einfach nur knuddeln. Klein und etwas dick ist sie und sieht aus wie ein Knuddelbärchie. Nein, meine Omi ist nicht behaart und sieht deshalb so aus, es ist eher ihr Gesicht, einfach nur niedlich. Für ihr Alter hat sie eine unglaublich schöne Haut. Fast keine Falten und das Hautbild wie bei einem Baby. Darum beneide ich sie sehr. Sie kann aber auch sehr frech sein. Sie ärger furchtbar gerne andere Menschen und wer sie nicht kennt, würde meinen sie meint das gesagte ernst, was aber meist nicht der Fall ist. Sie liebt es zu scherzen und Leute zu veräppeln, außerdem ist sie ein sehr ehrlicher und direkter Mensch. Wenn ihr etwas nicht gefällt, dann wird es gerade heraus gesagt. Für manche klingt das manchmal hart, dabei meint sie es oft nicht böse, sondern ist einfach nur ehrlich. Vor allem kleine Kinder ärgert sie sehr gerne. (Etwas, das ich auch gerne mache. Meine Mutter sagt immer ich bin genau wie sie, kann es nicht sein lassen Kinder zu ärgern.) Es ist jedes Mal zum totlachen. Mehr von diesem Beitrag lesen

Frauen und Sale

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Ich gehöre leider zu den Menschen, die oft in die Sale-Falle tappen. Kaum fahre ich in die Stadt um irgendetwas abzuholen oder nur schnell ein paar Besorgungen zu machen, schon umgreift mich Sale ganz fest und lässt mich nicht mehr gehen. Bevor ich nicht mein Konto so stark belastet habe, dass ich für den Rest des Monats gut darauf achten muss wo ich meine verbliebenen Euros lasse. Dabei nehme ich mir jedes Mal ganz fest vor kein Geld auszugeben. Doch dann sehe ich etwas Schönes im Schaufenster hier, dann noch etwas da und schon ist man schneller einige Euros losgeworden als man gedacht hat.

Gestern erst wollte ich nur kurz zu Swarovski, um etwas abzuholen, das ich in Reparatur gegeben hatte. Schon sah ich ein wunderschönes Glitzerarmband und direkt darüber thronte das rote Schild mit der Aufschrift Sale. Und wie heißt so schön das Sprichwort: Bei Sale setzt der Verstand aus. Natürlich musste ich mir das Armband näher ansehen. In dieser Hinsicht bin ich leider typisch Frau: Es glitzert, es sieht elegant aus, ich muss es haben! Und zack Mehr von diesem Beitrag lesen