Kultur bitte an der Rezeption abgeben

… und wenn möglich das Kopftuch gleich mit! Vielen Dank.

Ich dachte ich fall aus allen Wolken, als ich letztens die Berichte über den Benimm-Knigge für Araber las. Und wer hat‘s erfunden? Der Österreicher.

Das Österreichische Fleckchen Erde „Zell am See“ genannt ist der beliebteste Urlaubsort für (reiche) Araber, die den heißesten Monaten in ihrem Heimatland entfliehen wollen. Doch auch im Winter ist der Ort von ihnen gut besucht. Insgesamt sind diese mit 470.000 Übernachtungen die zweitstärkste Besuchergruppe, nach den Deutschen.

Die Österreicher finden das aber mittlerweile anscheinend gar nicht mehr schön. Die Ästhetik ihrer Umwelt scheint unter den vielen Burkas und dunkel angezogenen Frauen zu leiden. Also entwerfen der Tourismusverband, die Polizei und die österreichisch-arabische Handelskammer die aufklärende Broschüre „Where cultures meet“. Die Touristen werden darüber aufgeklärt, dass die Österreichischen Frauen FREI wählen dürften, was sie anziehen wollen Mehr von diesem Beitrag lesen

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Reise nach Dubai

dubaiAls Geschenk für meinen Uniabschluss bekam ich eine Reise. Ich durfte mir aussuchen wohin ich gern reisen wolle. Also entschied ich mich für Dubai. Und ich kann sagen meine Wahl nicht zu bereuen. Ich bin mittlerweile seit einigen Tagen wieder da und möchte nun mit euch das Erlebte und ein paar grundlegende Infos über Dubai teilen.

Dubai ist eine Welt für sich. Es ist unglaublich, wie sehr es sich von unserer Welt (und damit meine ich Deutschland) unterscheidet. In Dubai ist alles übertrieben. Egal um was es sich handelt in Dubai ist es monströs und pompös. Das fängt schon bei den Malls (Einkaufszentren) an. Ich habe nur eine kleine Mall gesehen, diese war allerdings nicht für Touristen gedacht. Alle anderen waren gigantisch. Wer die Ernst-August-Gallerie in Hannover kennt, dem kann ich sagen, ein Dubaier (diese Bezeichnung ist laut Spiegel Online korrekt!) würde uns auslachen, wenn wir ihm diese als eine Shopping-Mall präsentieren würden.

Was mir an Dubai nicht so gut gefallen hat sind die vielen Baustellen. Ganz gleich wohin das Auge blickt; Baustelle. Es wird gebaut und gebaut und scheint kein Ende zu nehmen. Es gab einige Bewohner Dubais, die behaupteten, dass Dubai, sobald es fertiggestellt würde, nicht mehr zu bezahlen sein wird. Die Baustellen sollen wohl in 5 Jahren verschwunden sein. Dubai strebt an, das meist besuchte Touristenziel der Welt zu werden (hat uns ein waschechter Araber erzählt).

Das mit den Arabern ist auch so eine Sache. In Dubai sind kaum Araber zu treffen und wenn, dann sind sie sehr sehr wohlhabend. Mir hat ein Türke, der in Dubai arbeitet, erzählt, dass nur ca. 100.000 Araber in Dubai wohnen würden. Also nur eine starke Minderheit ausmachen. Die meist gesprochenen Sprachen sind Urdu und Hindi. Kaum ein Mensch dort kann arabisch, was mich sehr verblüfft hat. Ich bin wie eine waschechte Touristin durch die Gegend gelaufen und habe ein paar arabische Wörter fallen lassen um verwunderte Blicke zu ernten. Bis die Leute meinten, sie können gar kein arabisch. Also hab ich es mit dem Arabisch ganz schnell wieder sein lassen. Um euch in Dubai zurechtzufinden braucht ihr nichts weiter als Englisch. Damit kommt ihr überall hin.

Eure
Amitaf

Der Alltag beginnt

2. Tag in Samsun. Den ersten Kurs gehabt, Studentinnen kennengelernt. Eine von ihnen hat uns gleich zu sich nach Hause eingeladen zum Essen. Haben in der Kantine gegessen, man musste sich selbst bedienen. Das Essen war super billig 1,60 TL (umgerechnet ca. 80 Cent) und mega lecker.

Der Türkischlehrer war mal im Sandžak und verglich die Türkische Sprache im Unterricht ständig mit der Serbischen (aber ok er kennt nur das). Manche hier haben echt gar keine Türkischkenntnisse. Ich bin so froh, dass ich wenigstens ab und zu was verstehe. Die 1,5 Jahre Türkischsprachkurs haben sich gelohnt. Mehr von diesem Beitrag lesen

1. Tag in Samsun

samsun

Ich habe vor ein paar Jahren ein Auslandssemester gemacht, ich ging damals in die Türkei und habe einiges dort erlebt. Ein paar Eindrücke, die ich noch habe, da ich damals mehr oder weniger fleißig Mails an meine Schwester geschrieben habe, möchte ich hier mit euch teilen. Nun zu meinem 1. Tag in Samsun (Stadt an der Schwarzmeerküste der Türkei).

Alsoooo, mein erster Tag in Samsun war so. Wir (Ayla & ich) kamen am Flughafen an und warteten dort erst mal auf unsere Koffer. Einige der Passagiere hatten ihre Koffer schon als man uns sagte wir müssten in die andere Halle rüber. OK, wir also in die andere Halle, dort auch nur ein paar Koffer gewesen. Wir gucken den Typen, der dort arbeitet, an und er so „ja, das sind alle“. Ich dachte  „naaaaaaaa toll“ war so klar das mir das passiert, da ich ja auch noch am Abend zuvor Witze darüber gerissen hab, dass ich mich totlachen würde, wenn meine Koffer weg sind. Tja, fordere niemals das Schicksal heraus, es rächt sich. Mehr von diesem Beitrag lesen