Dialog im Dunkeln

DiD

Vor zwei Wochen war ich mit meiner Trainergruppe in Hamburg beim Dialog im Dunkeln. Wir wussten alle nicht so recht, was uns erwartet. Auf den Eintrittskarten stand, dass die Führung ca. 90 min dauert. Da wir noch eine gute halbe Stunde hatten, bevor es in den dunklen Raum ging, spekulierten wir, was uns alles erwarten könnte.

Als die erste Gruppe rein ging, wurde auch bei uns anderen die Spannung spürbar. In sechser Gruppen wurde man von einer Person in einen sehr dunklen Raum geführt. Wir bekamen zwei Führerinnen, eine schon seit der Geburt blind, die andere hatte ihre Sehkraft mit der Zeit verloren. Am Anfang der Führung erhielten wir einen Blindenstock und wurde darauf aufmerksam gemacht, dass wir uns hauptsächlich an der Stimme anderer orientieren können. Ich machte sofort klar, dass ich in der Mitte gehen wollte.

Kaum waren wir in dem ersten Raum, hatte ich schon richtig Angst. Mehr von diesem Beitrag lesen

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Seltsames Telefongespräch

Eben hatte ich ein seltsames Telefongespräch mit einer Kollegin aus dem Fundraising. Sie rief mich an, weil sie ihre Zugangsdaten mehrere Male im System falsch eingegeben hatte und nun gesperrt war und ihr Passwort nicht mehr kannte. Ich setzte ihr also ein neues und gab ihr dieses durch. Da das System noch ein bisschen, 80 Sekunden um genau zu sein, brauchte um sie freizuschalten sagte sie kurz danach, dass 68 Sekunden aber lang sein konnten. Ich fragte ob sie keine Lust hätte mich anzuschweigen, natürlich in einem belustigten Ton. Sie lachte und meinte, naja, so eine Minute konnte doch lang sein. Daraufhin haben wir beide einfach nur gelacht, ohne Grund. Irgendwann meinte sie es seien nur noch 28 Sekunden und ich meinte, ob sie keine Lust mehr hätte mit mir zu lachen. Sie freute sich, dass sie belustigend ist. Es war ein seltsames Telefongespräch, mit einer fremden Person, die sehr sympathisch klang und mit der ich für kurze Zeit ohne Grund einfach nur lachen konnte. Nett.

Eure
Amitaf

Oma

Ich habe wohl die süßeste und liebste Omi der Welt. Wenn man sie sieht, dann möchte man sie einfach nur knuddeln. Klein und etwas dick ist sie und sieht aus wie ein Knuddelbärchie. Nein, meine Omi ist nicht behaart und sieht deshalb so aus, es ist eher ihr Gesicht, einfach nur niedlich. Für ihr Alter hat sie eine unglaublich schöne Haut. Fast keine Falten und das Hautbild wie bei einem Baby. Darum beneide ich sie sehr. Sie kann aber auch sehr frech sein. Sie ärger furchtbar gerne andere Menschen und wer sie nicht kennt, würde meinen sie meint das gesagte ernst, was aber meist nicht der Fall ist. Sie liebt es zu scherzen und Leute zu veräppeln, außerdem ist sie ein sehr ehrlicher und direkter Mensch. Wenn ihr etwas nicht gefällt, dann wird es gerade heraus gesagt. Für manche klingt das manchmal hart, dabei meint sie es oft nicht böse, sondern ist einfach nur ehrlich. Vor allem kleine Kinder ärgert sie sehr gerne. (Etwas, das ich auch gerne mache. Meine Mutter sagt immer ich bin genau wie sie, kann es nicht sein lassen Kinder zu ärgern.) Es ist jedes Mal zum totlachen. Mehr von diesem Beitrag lesen

Zitate

Hier zwei sehr gute Zitate, die ich heute gelesen habe.

„Before you act, listen.
Before you react, think.
Before you spend, earn.
Before you criticize, wait.
Before you pray, forgive.
Before you quit, try.”
Ernest Hemingway

“When another person makes you suffer, it is because he suffers deeply within himself, and his suffering is spilling over. He does not need punishment; he needs help.” – Thich Naht Hanh

Eure
Amitaf

Hamburg ist die beste Stadt für Frauen!

Mit dieser Überschrift werben die Gelben Seiten für die Hansestadt Hamburg. Hamburg hat fast genauso viele Singlemänner wie Singlefrauen und das Beste daran 24.060 davon sind Millionäre. Sollte Frau noch nicht von dem neuen (potenziellen) Wohnort überzeugt sein, dann wird sie spätestens jetzt ihre Koffer packen und umziehen, denn Hamburg hat sage und schreibe 250 Yogastudios, 209 Nagelstudios, 916 Kosmetikstudios und ist Spitzenreiter in Sachen Gastronomie, Clubs und Bars.

Also meine Damen, auf nach Hamburg! Mehr von diesem Beitrag lesen

Die Geschichte von der Traurigkeit

Als die glutrote Sonne am Horizont dem Tag langsam entschwinden wollte, ging eine kleine zerbrechlich wirkende Frau einen staubigen Feldweg entlang. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Fast am Ende dieses Weges, saß eine zusammengekauerte Gestalt, die regungslos auf den trockenen, ausgedörrten Sandboden hinunterstarrte. Man konnte nicht viel erkennen, das Wesen das dort im Staub des Weges saß, schien beinahe körperlos zu sein. Es erinnerte an eine graue aber weiche Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Als die kleine zerbrechlich wirkende Frau an diesem Wesen vorbeikam, bückte sie sich ein wenig und fragte:

“Wer bist du?”
Zwei fast regungslose Augen blickten müde auf.
“Ich? Ich bin die Traurigkeit.” flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass man sie kaum zu hören vermochte.
“Ach, die Traurigkeit!” rief die kleine Frau erfreut, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.
“Du kennst mich?” fragte die Traurigkeit vorsichtig?
“Aber ja, natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast Du mich ein Stück meines Weges begleitet.”
“Ja, aber …”, argwöhnte die Traurigkeit, “warum flüchtest du dann nicht und nimmst reiß aus? Hast du denn keine Angst vor mir?”
“Warum sollte ich vor dir davon laufen? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Man kann dir nicht entkommen.
Aber, was ich dich fragen möchte: Warum siehst du so betrübt und mutlos aus?”
“Ich … ich bin traurig”, antwortete die graue Gestalt mit klangloser Stimme. Mehr von diesem Beitrag lesen

Sextourismus in Thailand

Vor einiger Zeit beschäftigte ich mich mit dem Thema „Sextourismus in Thailand“. Es war unglaublich wie viel es zu diesem Thema zu lesen gab. Alle Quellen (und das waren sehr viele, so viel Material konnte ich kaum bewältigen und reduzierte es deshalb auf das Minimum), die ich fand, waren sehr spannend. Einige zeigten auch andere formen moderner Sklaverei als den Sextourismus. Mehr von diesem Beitrag lesen