Schnee statt Frühling

???????????????????????????????Ich finde das derzeitige Schmuddelwetter ganz schrecklich. Gerade als es so aussah, als würde es schön warm werden fiel wieder Schnee und es wurde wieder kalt. Wenn der Schnee liegenbleiben würde, dann hätte ich nichts gegen die Kälte, aber meist wird der Schnee durch Regen oder Temperaturen knapp über 0°C zu Matsch. Wer kann damit schon etwas anfangen? Heute Morgen wurde ich von Tropfgeräuschen geweckt. An beiden Fenstern fiel der Schnee in riesigen Tropfen auf das äußere Fensterbrett. Gestern Abend war alles wenigstens liegengeblieben, heute wieder Matsch und erneuter Schnee. Großartig. Ich finde so einen langen Winter ganz schön deprimierend.

Ich merke zwar wie die Tage länger werden, aber der dunkle Himmel frustriert schon ganz schön. Es fällt mir unheimlich schwer mich aufzuraffen und meinen inneren Schweinehund zu bezwingen. Ich bin lustlos und schrecklich unmotiviert. Mein Gemüt ist so grau wie der Himmel. Ich will endlich schönes Wetter. Hoffentlich wird der derzeitige Zustand mit einem langen und warmen Sommer belohnt. Wenn nicht, wandere ich aus.

Eure
Amitaf

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Günther Jauch Talkshow zum Thema Salafismus

Ich weiß nicht ob ihr am 17. März die Jauch Talkshow gesehen habt. Fakt ist, Jauch enttäuscht. Gerade von ihm hätte man sich mehr erhofft. Ich finde es schade, dass selbst ein Moderator wie Günther Jauch seine Gäste nicht in den Griff bekommt und seine Show so entgleisen lässt. Am Ende wurde viel über den Islam diskutiert, wie schlecht er sei und der Imam der Show wurde prompt zum Sündenbock erklärt. Natürlich gab es auch einen Gast, der versuchte einzulenken, leider erfolglos. In der Sendung ging es nämlich um den Salafismus und nicht um persönliche Schuldzuweisungen oder um den Islam an sich.

Der folgende TAZ-Artikel zu dieser Talkshow ist SEHR LESENSWERT: Jauch-Talkshow zum Thema Salafismus. Gefährliche Ahnungslosigkeit.

Und hier die Talkshow in der Mediathek des NDR.

Eure
Amitaf

Dickköpfigkeit

Bei Dickköpfigen Menschen muss ich mich ja jedes Mal wirklich zusammenreißen. Aber spätestens nachdem ich irgendetwas zum x-ten Mal erklärt habe reist mir der Faden. Das Gespräch wird entweder beendet oder ein Streit bricht aus. Ausgerechnet einer meiner Lieblingsmenschen (LM) ist so ein Dickkopf. Ganz schrecklich. Richtig furchtbar. Jedes Mal eine Geduldsprobe für meine Nerven.

Kaum kommen wir auf ein Thema zu sprechen, dass LM persönlich auch betrifft geht’s los. Die Frage nach dem „warum“ etwas ist wie es ist oder „wieso“ wird gar nicht erst diskutiert. Fakt ist Fakt und auch nur das Endergebnis wird beachtet. Grauabstufungen? Fehl am Platz. Es gibt schließlich nur weiß und schwarz. Und da kann man dann auch nichts mehr daran ändern. Ich habe mich schon manches mal zu Tode gesabbelt, um LM andere Sichtweisen aufzuzeigen. Vergebens. Wie ein Pferd mit Scheuklappen sieht mancher nur seine Vorstellung von bestimmten Sachen und alles was nicht so ist, hat so zu sein oder wird eliminiert.

Ich frage mich wie ein Mensch nur so stur sein kann. Ich selbst gehöre auch zu einer sehr dickköpfigen Spezies, habe allerdings (unter anderem durch diesen Lieblingsmenschen) mit der Zeit gelernt, dass es im Leben nicht immer das eine oder das andere gibt. Ich habe in LM manchmal mich gesehen und eingesehen, dass man nicht alles klar abtrennen kann. Manche Sachen sind halt wie sie sind und manche Menschen muss man so nehmen wie sie sind und diese auch so akzeptieren, mit allem drum und dran.

Eure
Amitaf

Sextourismus in Thailand – Die Lage der Frauen

Im Januar schrieb ich etwas über den Sextourismus in Thailand. Heute erläutere ich kurz die Lage der Frauen. Quellen werden am Ende des Artikels genannt.

Die thailändische Gesellschaft lebt mit einer Doppelmoral. Auf der einen Seite braucht sie die Prostituierten, ihr Einkommen und ihre Solidarität und auf der anderen erniedrigt sie diese. Das Sexbusiness bietet den Frauen zwar ein höheres Einkommen, allerdings gibt es auch hier große Unterschiede. In geschlossenen Bordellen werden die Frauen wie Sklaven gehalten und behandelt. Sie verdienen kaum mehr als Hausangestellte. Masseusen, Go-Go-Girls und freie Prostituierte hingegen verdienen im Monat zwischen 5000 und 10000 Baht (dies entspricht ca. 125 und 250 Euro).

Viele der Frauen werden von den Freiern so misshandelt, dass sie daran sterben. Dies wird oft als Unfall abgetan. Vier Fünftel aller Prostituierten hatte schon mindestens eine Geschlechtskrankheit. (Renschler, 1991, 124) Die meisten leiden an Blutarmut und Untergewicht. Drogen- und Alkoholabhängigkeit sind nichts Ungewöhnliches. Die Prostituierten konsumieren diese, um den Job ertragen zu können. Seit 1990 müssen alle Prostituierten die sogenannte „green card“ mit sich tragen, um nachweisen zu können, dass sie HIV-negativ sind. (Renschler, 1991, 128)

Quelle:
Renschler, Regula (1991): Ware Liebe: Sextourismus, Prostitution, Frauenhandel. 3. Auflage. Wuppertal: Peter Hammer Verlag.

Was Frauen wirklich wollen?

Das ist eine sehr gute Frage. Doch wenn wir Frauen einem Mann versuchen zu erklären, was wir wollen, dann glaubt er meistens wir hätten sie nicht alle und eine Diskussion ist vorprogrammiert. Von wegen wir Frauen wüssten selbst nicht was wir wollen und wir haben doch immer gesagt wir wollen dies nicht und das nicht. Tja, manchmal lügen Frauen eben, weil sie wollen, dass der Mann von alleine auf bestimmte Sachen bzw. Verhaltensweisen kommt und wir ihn dafür umso mehr lieben. Dumm nur, wenn der Mann aufm Schlauch steht und nichts kapiert. So etwas ist blöd und nervig, schließlich wollen wir nicht seine Mutter spielen, die dem Kleinkind ständig erklärt was er zu tun hat. Wir wollen die Prinzessin sein, die von ihrem Prinzen wie eine Blume gehegt und gepflegt wird. Wir wollen für ihn das wichtigste auf der Welt sein. Aber Männer hören uns ja nie zu, wenn wir versuchen ihnen bestimmte Sachen zu erklären.

Über Anns Blog bin ich auf den Wahre Männer Blog gestoßen und den Artikel „Was Frauen heutzutage wirklich wollen…“. Liebe Männer, einfach mal reinschauen und etwas lernen. Wenn ihr uns Frauen schon nicht glaubt, dann glaubt wenigstens euresgleichen.

Eure
Amitaf

Weltfrauentag

Mich hat es gestern doch überrascht, dass es doch EINIGE Frauen gibt, die mit dem Begriff „Weltfrauentag“ nichts anfangen können. Ich traf gestern ein paar Frauen, die mich ganz komisch ansahen, als ich ihnen den Weltfrauentag gratulierte. Ich mache mir nichts aus diesem Tag, obwohl er in unserer Kultur ähnlich wie in Deutschland der Valentinstag zelebriert wird. Frauen kriegen von allen Seiten Geschenke. Da ich mich nicht in diesem Freundeskreis bewege, hege und pflege ich diese Gewohnheiten nicht. Das Einzige was ich jedes Jahr mache, meiner Mutter ein Geschenk kaufen. Dieses Jahr gab es Schuhe. Sie sucht sich ihr Geschenk meist vorher aus und weiß was sie bekommt. Wozu sinnlose Sachen kaufen, die völlig überflüssig sind?

Auf der CeBIT kamen fremde Männer einfach auf meine Freundin und mich zu und gratulierten uns, sie war anfangs etwas verdattert, weil sie gar nicht wusste, warum uns gratuliert wurde, danach plauderte man kurz und jeder ging seines Weges. Auch Rosen wurden an Frauen ausgeteilt, zum Weltfrauentag.

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Eine Fluggesellschaft hat sogar super günstige Tickets nach Paris, nur für Frauen, angeboten, die nur gestern gültig waren. Leider waren die Flughäfen festgelegt und die waren alle im Ruhrpott. Zu weit weg, aber ‘ne schöne Idee war’s trotzdem.

Liebe Frauen ich hoffe ihr hattet einen schönen Weltfrauentag.

Eure
Amitaf

Der Alltag beginnt

2. Tag in Samsun. Den ersten Kurs gehabt, Studentinnen kennengelernt. Eine von ihnen hat uns gleich zu sich nach Hause eingeladen zum Essen. Haben in der Kantine gegessen, man musste sich selbst bedienen. Das Essen war super billig 1,60 TL (umgerechnet ca. 80 Cent) und mega lecker.

Der Türkischlehrer war mal im Sandžak und verglich die Türkische Sprache im Unterricht ständig mit der Serbischen (aber ok er kennt nur das). Manche hier haben echt gar keine Türkischkenntnisse. Ich bin so froh, dass ich wenigstens ab und zu was verstehe. Die 1,5 Jahre Türkischsprachkurs haben sich gelohnt. Mehr von diesem Beitrag lesen