Ein sehr interessanter Artikel über den Film „Paradajz“. Ein sehr guter Blog, den ich allen empfehlen kann, die sich für den Balkan, das Leben dort und das Leben in der Diaspora interessieren.
Absolut lesenswert!

Balkanblogger

Saudin Becirevic ist 18 Jahre alt, als der Krieg in Bosnien und Herzegowina ausbricht. Von einem Tag auf den anderen existiert der normale Alltag nicht mehr: er kann nicht in die Schule gehen, seine Freunde verlassen die Stadt. Er bleibt alleine zurück und zieht in den Krieg – einen skrupellosen Krieg.

Um alles zu verarbeiten, beginnt er, Tagebücher zu schreiben. Er schreibt über Gefühle und über die Farce, die ein Krieg mit sich bringt: man versucht nur zu überleben, das Leben selbst ist nichts mehr wert. Was zählt, sind Freunde, die er in der schweren Zeit kennen lernt, und mit denen er alles erlebt und teilt. Und er schreibt über den Mann, der ihm zum Geburtstag die einzige reife Tomate schenkt. Die Tomate bedeutet Saudin alles. Ein Objekt, das in unserem Leben von kleiner oder gar keiner Bedeutung ist, ein Symbol, das die zukünftige Denkweise und somit auch die Lebenseinstellung…

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Ich erinnere mich …

Ich erinnere mich an einen Mann, der immer wieder für längere Zeit nicht da war, weil er einige Monate im Ausland verbrachte, um anschließend mit vielen Geschenken vor mir zu stehen und mir eine Freude zu machen. Wenn er weg war spielte ich mit seinem Sohn, wir tobten durch die Gärten oder kletterten Balkons hinauf, wenn uns langweilig war.

Im Winter bauten wir Schneemänner oder verwandelten unfertige Häuserwände zu Rampen, die man auf einem Sack gefüllt mit Heu runtergerutscht ist. Sobald der Frühling kam jagten wir den kleinen Ziegengeißlein hinterher Mehr von diesem Beitrag lesen