Talkshowthema Glaubenswechsel

Talkshowthema: „Glaubenswechsel. Ich habe mich für das Kopftuch entschieden.“

Britt eröffnet ihre Talkshow mit der Einleitung, dass sich mittlerweile 100.000 gebürtige Deutsche zum Islam bekennen. Tendenz steigend. Danach ruft sie ihren ersten Gast auf, der aus Liebe zu einem Mann den Islam angenommen hat. Alisha.

Alisha trägt mal das Kopftuch und mal nicht. Sie ist getrennt lebend, nach 6 Jahren Ehe. Sie war mit einem Muslim verheiratet. Britt fragt ob das überhaupt ginge, im Islam geschieden und nun sei sie ja keine Jungfrau mehr. Ich frage mich, ob diese Talkshowmoderatorin wirklich so uninformiert ist. Nein, wohl eher nicht. Solche Fragen beschäftigen wahrscheinlich die Mehrheit der Zuschauer, die keine Ahnung vom Islam haben.

Alisha versucht mehrmals zu erklären, dass sie noch sehr fehlerhaft sei und das Kopftuch nicht ständig trägt, da sie nicht von gewissen Gewohnheiten lassen kann. Ebenfalls erklärt sie, sie hätte den Islam durch ihren Mann kennengelernt und sich erst NACH DER TRENNUNG für das Kopftuch entschieden. Diese Tatsache wird im Laufe der Diskussion völlig untergehen. Danach werden weitere Gäste auf die Bühne gebeten. Insgesamt stehen sich am Ende drei Frauen mit und drei Frauen ohne Kopftuch gegenüber.

Das Thema Sex kommt auf. Eine Frau mittleren Alters (FMA) fällt fast vom Stuhl und kann ihre Empörung kaum im Zaun darüber halten, dass man ja ohne den Mann vorher getestet zu haben einfach heiratet. Den beiden Mädchen Selma und Isra ist dieses Thema sichtlich unangenehm, Mehr von diesem Beitrag lesen

Dialog im Dunkeln

DiD

Vor zwei Wochen war ich mit meiner Trainergruppe in Hamburg beim Dialog im Dunkeln. Wir wussten alle nicht so recht, was uns erwartet. Auf den Eintrittskarten stand, dass die Führung ca. 90 min dauert. Da wir noch eine gute halbe Stunde hatten, bevor es in den dunklen Raum ging, spekulierten wir, was uns alles erwarten könnte.

Als die erste Gruppe rein ging, wurde auch bei uns anderen die Spannung spürbar. In sechser Gruppen wurde man von einer Person in einen sehr dunklen Raum geführt. Wir bekamen zwei Führerinnen, eine schon seit der Geburt blind, die andere hatte ihre Sehkraft mit der Zeit verloren. Am Anfang der Führung erhielten wir einen Blindenstock und wurde darauf aufmerksam gemacht, dass wir uns hauptsächlich an der Stimme anderer orientieren können. Ich machte sofort klar, dass ich in der Mitte gehen wollte.

Kaum waren wir in dem ersten Raum, hatte ich schon richtig Angst. Mehr von diesem Beitrag lesen

SAP und ich

Da ich ja sonst keine Hobbys und auch so viel Freizeit habe (Achtung: Ironie!) dachte ich mir ich belege dieses Semester SAP: Architektur und Geschäftsprozesse. Mein Studium zieht sich derzeit ohnehin in die Länge, meiner Faulheit sei Dank. Aber darüber wollte ich jetzt eigentlich gar nicht nachdenken, also zurück zu SAP.

Nun dachte ich, SAP wird schon cool werden. Da lernt man bestimmt sehr viel und nützlich für die Zukunft ist es allemal. Da saß ich nun, war natürlich immer anwesend und hab auch immer schön meine Aufgaben erledigt. Bis die Tücken kamen. Mehr von diesem Beitrag lesen

Generationen

Ich lerne gestern ein Mädchen kennen. Sie ist Schülerin und 16 Jahre alt. Aus dem Schwarzwald in den hohen Norden gezogen. Grund: Im Schwarzwald kann sie nach der Hauptschule keine Realschule besuchen und die Leute sind alle etwas seltsam. Ich gucke überrascht, dass ihre gesamte Familie umzieht, nur damit sie hier die Schule beenden kann. Meinerseits Bewunderung für die Eltern. Sie erzählt weiter. Mehr von diesem Beitrag lesen