Gastfreundlichkeit

Ich denke es gibt viele Menschen, die nicht einmal wissen wie man dieses Wort schreibt und ich frage mich wie diese Menschen erzogen wurden. Was für Werte hat man ihnen mitgegeben oder haben sie sich selbst zu einem Nicht-gastfreundlichen-Menschen entwickelt? Wenn ich bei jemandem zu Besuch bin, dann möchte ich nicht nach einer Stunde selbst um ein Glas Wasser bitten müssen. Ich habe einige „negative“ Erfahrungen mit der deutschen Gastfreundschaft gemacht. (So leid es mir tut dies so ausdrücken zu müssen, aber es waren nun mal immer deutsche Haushalte, die mehr als enttäuscht haben.)

Nun zu dem Anlass, warum ich diesen Artikel schreibe. Letztens war ich auf einen Geburtstag eingeladen. Da ich versprochen hatte zu kommen musste ich auch hin, obwohl ich nicht großartig Lust dazu hatte. Der Tag war anstrengend gewesen und ich hatte kaum eine Minute für mich gehabt. Ich bin also hin. Und wenn man mich auf einen Geburtstag einlädt, dann ERWARTE ich mindestens einen Kuchen, selbst wenn es ein „Billigkuchen“ ist. Aber: Pustekuchen! Da ich keinen Alkohol trinke gab es für mich Wasser Mehr von diesem Beitrag lesen

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Talkshowthema Glaubenswechsel

Talkshowthema: „Glaubenswechsel. Ich habe mich für das Kopftuch entschieden.“

Britt eröffnet ihre Talkshow mit der Einleitung, dass sich mittlerweile 100.000 gebürtige Deutsche zum Islam bekennen. Tendenz steigend. Danach ruft sie ihren ersten Gast auf, der aus Liebe zu einem Mann den Islam angenommen hat. Alisha.

Alisha trägt mal das Kopftuch und mal nicht. Sie ist getrennt lebend, nach 6 Jahren Ehe. Sie war mit einem Muslim verheiratet. Britt fragt ob das überhaupt ginge, im Islam geschieden und nun sei sie ja keine Jungfrau mehr. Ich frage mich, ob diese Talkshowmoderatorin wirklich so uninformiert ist. Nein, wohl eher nicht. Solche Fragen beschäftigen wahrscheinlich die Mehrheit der Zuschauer, die keine Ahnung vom Islam haben.

Alisha versucht mehrmals zu erklären, dass sie noch sehr fehlerhaft sei und das Kopftuch nicht ständig trägt, da sie nicht von gewissen Gewohnheiten lassen kann. Ebenfalls erklärt sie, sie hätte den Islam durch ihren Mann kennengelernt und sich erst NACH DER TRENNUNG für das Kopftuch entschieden. Diese Tatsache wird im Laufe der Diskussion völlig untergehen. Danach werden weitere Gäste auf die Bühne gebeten. Insgesamt stehen sich am Ende drei Frauen mit und drei Frauen ohne Kopftuch gegenüber.

Das Thema Sex kommt auf. Eine Frau mittleren Alters (FMA) fällt fast vom Stuhl und kann ihre Empörung kaum im Zaun darüber halten, dass man ja ohne den Mann vorher getestet zu haben einfach heiratet. Den beiden Mädchen Selma und Isra ist dieses Thema sichtlich unangenehm, Mehr von diesem Beitrag lesen

In der Bank

Vor ein paar Wochen verschluckte der Bankautomat meine Bankkarte. Natürlich hatte die Bank gerade Mittagspause und öffnete erst in einer Stunde. Ich also später wieder zur Bank um nachzufragen was da schief gelaufen ist. Die nette Empfangsdame erklärte mir, dass so etwas in letzter Zeit öfter vorkam und wahrscheinlich ein Staubkorn Schuld daran sei. Aha, ok. Leuchtet mir nicht ein, aber gut. Wenn man die Ursache eines Fehlers kennt, dann sollte man diese auch bereinigen, vor allem in einer Bank.

Ich wurde um meinen Personalausweis gebeten, damit die Dame (ungefähr mein Alter) nachsehen könne, ob Geld von der Karte abgebucht wurde. Als sie meinen Namen sah guckte sie ganz verwundert und meinte, ich solle meine Daten nennen, wann geboren, wo und meine Wohnanschrift. (Auch nicht einleuchtend, ich hatte ihr den Perso doch eben in die Hand gedrückt. Aber gut.) Ich also alles aufgezählt. Ganz erstaunt meinte sie, ich sehe ja gar nicht aus wie eine Amitaf und wie toll es ist, dass ich doch Deutsch spreche. Im ersten Moment sah ich sie entgeistert an Mehr von diesem Beitrag lesen

Getrennter Sportunterricht

Ich habe gestern etwas die Nachrichten im TV verfolgt und ich finde es unglaublich, wie man aus einer Mücke einen Elefanten machen kann. Da die Medien anscheinend nichts anderes zu tun haben muss jetzt der Sportunterricht an Schulen herhalten. Allerdings würde das ganze ohne eine ordentliche Portion Islam keiner beachten.

Ich bin es langsam wirklich leid. Ständig ist das fremde gleich das schlechte und steht irgendwem und irgendwas im Wege. Die Integrationspolitik sei durch getrennten Sportunterricht gefährdet, die Schüler voneinander getrennt und das würde die Männer- und Frauenwürde verletzen. Sicher. Da haben die Medien und Politiker definitiv NICHT ins Schwarze getroffen. In Rheinland-Pfalz und in Bayern ist getrennter Sportunterricht seit Jahren gang und gebe. Ich selbst habe einen Lehrer in der Familie, er unterrichtet Sport in Bayern und findet es super, dass er sich nicht mit Mädchenproblemen beschäftigen muss und Mädchen immer eine Ansprechpartnerin in der weiblichen Lehrperson haben und sich da auch öffnen können. Und die Mädchen finden das auch super.

Schauen wir uns mal diese Bundesländer an und pauschalisieren auch etwas. Die Integration in diesen Ländern muss ja grauenvoll sein, von der Verletzung der Frauen- und Männerwürde ganz zu schweigen. Müsste man eigentlich gleich alle anklagen. Das es so etwas in Deutschland überhaupt gibt, ungeheuerlich.

Eure
Amitaf

„Bitteschön“

Heute ist mir ein total putziges Kind begegnet. Ich war in einem Drogeriemarkt mit meiner Freundin. Die Türen öffneten sich gerade für uns und während ich noch etwas in der Tüte verstaute duckte sich meine Freundin. Bevor ich registrieren konnte warum traf mich auch schon ein Ball mitten auf den Kopf. Wie ein Auto sah ich nach vorn um zu sehen wer mir den an den Kopf geschmissen hatte und alle vor mir stehenden inklusive meiner Freundin und mir lachten. Ein kleiner süßer Fratz, max. 3 Jahre alt stand da und sah mich mit großen Augen an. Wartete auf meine Reaktion. Der Papa und die Oma entschuldigten sich und ich winkte ab, ist doch nicht schlimm. Der Papa machte noch lachend die Aussage: „Aber ich muss sagen er hat einen Volltreffer gelandet.“ Na, vielen Dank dachte ich mir, aber böse konnte man einem Kind dafür nicht sein. Ich sah den kleinen an und hielt mir den Kopf und tat so, als wenn es weh tun würde. Da wurde er vom Papa gefragt was man bei so etwas sagt. Mit eingezogenem Kopf und großen braunen Kulleraugen sah der Kleine mich an und meinte: „Bitteschön.“ Wir konnten uns alle nicht mehr halten vor lachen. Einfach nur mega süß gewesen der Kleine.

Eure
Amitaf

Schnee statt Frühling

???????????????????????????????Ich finde das derzeitige Schmuddelwetter ganz schrecklich. Gerade als es so aussah, als würde es schön warm werden fiel wieder Schnee und es wurde wieder kalt. Wenn der Schnee liegenbleiben würde, dann hätte ich nichts gegen die Kälte, aber meist wird der Schnee durch Regen oder Temperaturen knapp über 0°C zu Matsch. Wer kann damit schon etwas anfangen? Heute Morgen wurde ich von Tropfgeräuschen geweckt. An beiden Fenstern fiel der Schnee in riesigen Tropfen auf das äußere Fensterbrett. Gestern Abend war alles wenigstens liegengeblieben, heute wieder Matsch und erneuter Schnee. Großartig. Ich finde so einen langen Winter ganz schön deprimierend.

Ich merke zwar wie die Tage länger werden, aber der dunkle Himmel frustriert schon ganz schön. Es fällt mir unheimlich schwer mich aufzuraffen und meinen inneren Schweinehund zu bezwingen. Ich bin lustlos und schrecklich unmotiviert. Mein Gemüt ist so grau wie der Himmel. Ich will endlich schönes Wetter. Hoffentlich wird der derzeitige Zustand mit einem langen und warmen Sommer belohnt. Wenn nicht, wandere ich aus.

Eure
Amitaf

Einfach mehr Zeit haben – Marc Laban

???????????????????????????????Den Alltag besser organisieren – Zeitfresser und Nervensägen ausbremsen. Als ich das Buch sah, dachte ich, klingt spannend, nehm‘ ich mit. Da es 50% Rabatt auf das Buch gab, war der Preis völlig in Ordnung.

Das Buch hat sich für mich allerdings eher als Enttäuschung herausgestellt. Es ist eher auf Frauen/Väter mit Kind im Arbeitsleben oder Hausfrauen/Hausmänner ausgerichtet. Ich als Studentin kann mich einfach in viele der Situationen nicht hineinversetzen. Da ich Familie, Kinder und Beruf nicht unter einen Hut bringen muss.

Es greift die Themen „menschliche Veranlagungen“, „strukturelle Zeitfresser“ und „soziale Zeitfresser“ auf. Vor allem das letzte habe ich hauptsächlich überflogen, da es uninteressant für mich war. Ich habe diese Probleme nicht, bzw. bin in der Lage sie zu eliminieren, wenn sie mich stören.

Was ich allerdings nun schwarz auf weiß habe, ich bin eine Eule! Ich wusste es schon immer, nun kann ich mich auf eine Lektüre beziehen. In dem Kapitel „Strukturelle Zeitfresser“ fand ich die „tendenziellen Eulen“, „tendenziellen Lerchen“ und die „Normalos“ ganz interessant. Mehr von diesem Beitrag lesen