Purity Ring

…darüber las ich heute zum ersten Mal. In Deutschland wird der Ring auch Reinheitsring genannt. Wenn Teenie ihn anlegt schwört er/sie, dass sie bis zur Ehe enthaltsam leben. Das heißt kein Sex vor der Ehe, kein Petting und selbst sexuelle Gedanken sollen tabu sein. Also alle Gedanken die in irgendeiner Art und Weise mit körperlicher Nähe zu tun haben werden unterdrückt. Das Reinheitsgelübde scheint in Amerika zu einem Trend geworden zu sein, dort bekennen sich immer mehr Stars durch einen Ring zur Enthaltsamkeit.

Was ich heute allerdings las, fand ich schon unnormal. In dem Artikel ging es darum, dass junge Mädchen ihren Vater heiraten und mit dieser Heirat einen Schwur leisten, dass sie bis zu ihrer Ehe unberührt bleiben. Und wo gibt es so was? Amerika! Welch Überraschung. Der schwedische Fotograf Magnusson machte auf diesen Lifestyle aufmerksam, indem er eine Fotostrecke über die „Pärchen“ rausbrachte.

Randy Wilson lud in den 90ger Jahren zum ersten Mal zum Reinheitsball („Purity Ball“) in Colorado ein. Bei diesem Fest tragen die Mädchen weite Kleider, die auch tief ausgeschnitten sein dürfen, tragen ein Riesenkreuz in den Saal und anschließend gibt es auch ein Dinner. Höhepunkt ist die symbolische Hochzeit mit dem eigenen Vater. Mehr von diesem Beitrag lesen

Advertisements

Irgendwo im Nirgendwo

8122_1226139144452_2450554_nDa standen wir nun Irgendwo in Nirgendwo. Miriam* und ich, mit zwei großen Backpacker Rucksäcken mitten auf einer sehr verlassen wirkenden Straße. Das schlimme, wir stellten schnell fest, sie wirkte nicht nur so, sie war verlassen.

Ich weiß nicht mehr genau wo wir eigentlich hin wollten (ich glaube es war Kars), da wir damals nur einen Lonely Planet Reiseführer besaßen, richteten wir uns immer nach diesem. Ich erinnere mich, dass der Busbegleiter nachfragte (meist einige Male) wo wir hinreisen und irgendwann meinte er, wir müssen aussteigen. Verdutzt sahen wir ihn an. Er erklärte, dass sein Bus nicht so weit fährt und wir „hier aussteigen“ müssen. So, da war er nun, der Schock! Mehr von diesem Beitrag lesen

Wasser ist ein Menschenrecht

Die EU-Kommission will den Markt für die Privatisierung der Wasserrechte freigeben. Monitor hat darüber am 13.12.2012 eine Sendung ausgestrahlt, mit dem Titel: Geheimoperation Wasser: Wie die EU-Kommission Wasser zur Handelsware machen will.

Es geht darum, dass die EU-Zuständigen den Markt öffnen für eine Privatisierung der Wasserrechte. Portugal wurde bereits dazu gezwungen und muss jetzt den 4-fachen Wasserpreis bezahlen. Griechenland wird es nicht anders gehen. Privatisierung bedeutet, der Wasserpreis kann zukünftig vom Börsenkurs abhängen, Wasser könnte ein Exportschlager werden, die Qualität wird nicht mehr nach gängigen Richtlinien bestimmt, Großkonzerne kontrollieren, wenn‘s drauf ankommt.

Falls ihr gegen eine Wasserprivatisierung seid, dann könnt ihr unter folgenden Links unterschreiben / eure Stimme abgeben:

www.right2water.eu/de ODER Avaaz.org – Unser Wasser ist unverkäuflich

Eure
Amitaf

Sextourismus in Thailand

Vor einiger Zeit beschäftigte ich mich mit dem Thema „Sextourismus in Thailand“. Es war unglaublich wie viel es zu diesem Thema zu lesen gab. Alle Quellen (und das waren sehr viele, so viel Material konnte ich kaum bewältigen und reduzierte es deshalb auf das Minimum), die ich fand, waren sehr spannend. Einige zeigten auch andere formen moderner Sklaverei als den Sextourismus. Mehr von diesem Beitrag lesen

Ein sehr interessanter Artikel über den Film „Paradajz“. Ein sehr guter Blog, den ich allen empfehlen kann, die sich für den Balkan, das Leben dort und das Leben in der Diaspora interessieren.
Absolut lesenswert!

Balkanblogger

Saudin Becirevic ist 18 Jahre alt, als der Krieg in Bosnien und Herzegowina ausbricht. Von einem Tag auf den anderen existiert der normale Alltag nicht mehr: er kann nicht in die Schule gehen, seine Freunde verlassen die Stadt. Er bleibt alleine zurück und zieht in den Krieg – einen skrupellosen Krieg.

Um alles zu verarbeiten, beginnt er, Tagebücher zu schreiben. Er schreibt über Gefühle und über die Farce, die ein Krieg mit sich bringt: man versucht nur zu überleben, das Leben selbst ist nichts mehr wert. Was zählt, sind Freunde, die er in der schweren Zeit kennen lernt, und mit denen er alles erlebt und teilt. Und er schreibt über den Mann, der ihm zum Geburtstag die einzige reife Tomate schenkt. Die Tomate bedeutet Saudin alles. Ein Objekt, das in unserem Leben von kleiner oder gar keiner Bedeutung ist, ein Symbol, das die zukünftige Denkweise und somit auch die Lebenseinstellung…

Ursprünglichen Post anzeigen 358 weitere Wörter