Tintenherz von Cornelia Funke

Foto (3)… ist ein Kinder- und Jugendbuch und den meisten wohl bekannt. Auch verfilmt wurde das Buch schon. Ich muss allerdings gestehen, dass ich den Film nicht gesehen habe.

In dem Buch geht es um ein kleines Mädchen und ihren Vater, die von einem Ort zum anderen ziehen und sich nie lange irgendwo niederlassen. Das Mädchen hat ihre Mutter mit 3 Jahren verloren und wächst nur bei ihrem Vater auf. Eines Tages steht ein seltsamer Mann vor der Tür und mit seinem Auftauchen erfährt das Mädchen auch zum ersten Mal von dem Buch „Tintenherz“. Sie wundert sich, warum dieser Mann, auch Staubfinger genannt, ihren Vater immer Zauberzunge nennt. In dieser Nacht fliehen sie und ihr Vater wieder, diesmal zu der Tante ihrer Mutter. Hier werden sie von Capricorns Männern aufgespürt und Mo (der Vater) samt Buch entführt. Und obwohl Meggie (die Tochter), die Tante und Staubfinger es schaffen Mo zu befreien geraten sie am Ende doch wieder in die Fänge von Capricorn.

In der Zwischenzeit kommt raus, dass Staubfinger in eine Frau verliebt ist und diese Frau Meggies Mutter ist. Meggie erkennt sie auch nur, weil ihr Vater immer ein Foto von ihr dabei hat. Sie erfährt auch, dass ihr Vater nur deshalb Zauberzunge genannt wird, weil er Gegenstände und Lebewesen aus Büchern herauslesen kann und das Staubfinger, Capricorn und einige seiner Männer nur dank Mo in dieser Welt sind. Deshalb möchte Capricorn ihn für sich haben, damit er ihm Gold und den Schatten aus dem Buch „Tintenherz“ herausliest. Allerdings gibt es eine „Gefahr“. Für jedes Lebewesen, dass aus einem Buch herausgelesen wird, wird ein anderes hineingelesen und ist in der Geschichte gefangen und Mo hat keinen Einfluss darauf, wer der bzw. diejenige ist, die verschwindet.

Ich fand das Buch am Anfang nicht besonders spannend. Ich dachte mir „ein Kinderbuch halt“. Doch mit der Zeit wurde es tatsächlich gut. Es gab sogar einen Abend, an dem ich es nicht aus der Hand legen wollte und bis spät in die Nacht gelesen habe. Was mich allerdings ENORM stört sind die Zitate am Anfange eines jeden Kapitels. Es ist grauenvoll. Die Zitate lenken ständig vom eigentlichen Inhalt ab. Aber davon abgesehen finde ich das Buch für Kinder und junge Teenager wirklich gut geeignet. Für diese Altersgruppe ist es toll geschrieben und ich kann es nur empfehlen. Ich selbst habe das Buch auch nur deswegen gelesen, weil es ein Geschenk an meine kleine Cousine sein sollte und ich ihr kein Buch schenken wollte, dessen Inhalt ich nicht kannte.

Solltet ihr Kinder haben die gerne lesen, ein schönes Geschenk.

Eure
Amitaf

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Über amitaf86
Studentin.

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