CeBIT – Rückblick

???????????????????????????????Dieses Jahr war ich nur kurz auf der CeBIT, ca. 4 Stunden. Nachdem meine Freundin (nennen wir sie Jule) und ich durch den Nordeingang schritten erwartete uns auch schon gleich etwas, dass wir unbedingt fotografieren mussten. Eine Ovale Fläche auf den Boden gemalt, die Anleitung zum Fotografieren direkt dahinter. Man platzierte sich auf die Markierung und hielt die Hände in eine bestimmte Höhe und schon sah es so aus, als halte man die Form in Händen. Mit viel Lachen und Anziehung anderer, die mitspaßten, schossen wir auch irgendwann endlich unsere Fotos. Die Beinmuskeln haben uns das nicht gerade gedankt.

In der „Spielehalle“, wie ich sie genannt habe, war unglaublich viel los. Die Spielsüchtigen besetzten jeden freien Platz, den es gab. Unglaublich. Ich habe nichts übrig für LAN-Partys. Ich spiele keine Onlinespiele, noch besitze ich eine PlayStation oder Sonstiges.

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Acer bereitete mehrere Plätze auf einer Bühne vor und berühmte Rollenspieler nahmen Teil. Mir sagten die Namen natürlich absolut nichts. Auf großen Bildschirmen wurden die Spieler, sowie ihr Spiel projiziert, damit die Zuschauer alles verfolgen konnten. Auf der Bühne gab es zusätzlich eine Couch, auf der Kommentatoren saßen (auch hier nur Fragezeichen in meinem Kopf). Ich sah mir das Spektakel kurz an und ging dann wieder, damit konnte ich nichts anfangen.

Weiter gings. Danach kam das gleiche in grün, diesmal von intel. OK, auch nichts für mich, also wieder weiter.

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Während wir durch die Hallen schlenderten begegneten uns so viele Plagiatsprodukte, dass ich mich wunderte, wie es sein kann, dass die CeBIT so etwas toleriert. Wie kann so etwas auf Deutschem Boden legal sein?

Diesen Laptop fand ich ja einfach nur schrecklich, deshalb musste ich gleich ein Foto davon machen.

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Als ich einen Stand mit Robsteps sah konnte ich nicht widerstehen. Natürlich gleich nachgefragt ob ich diesen ausprobieren dürfte. Der Robstep wurde auf max. 7km/h programmiert und danach durfte ich drauf. Der Robstep hält das Gleichgewicht, man erhöht oder verringert die Geschwindigkeit durch Gewichtsverlagerung. Nur lenken tut man mit dem „Lenkrad“. Ich bin damit natürlich gleich durch die Gegend gedüst. Jule konnte damit absolut nichts anfangen. Stellte sich kurz drauf, fuhr unfreiwillig nach hinten und stieg anschließend ab. Motorräder und Robsteps sind nichts für sie, da bleibt sie lieber bei ihren Pferden.

Danach ging es in die Halle 9, zu Jobs und Karriere. Ich wollte einen Vortrag von Katrin Sachs von korrekt! hören. Auf dem Weg dahin begegnete uns AILA.

AILA_bmbfEin Roboter, der Anweisungen durchführte und Sensoren in den Fingern hatte. Er konnte erkennen was Schalter sind, wozu sie da sind und wann er diese betätigt hatte. Auch wenn AILA etwas langsam war, fand ich sie sehr spannend. AILA wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung vorgestellt.

Der Vortrag von Katrin Sachs über Business Knigge war wirklich sehr gut und ich hätte ihr gerne länger zugehört. Leider referierte sie nur eine halbe Stunde, was ich sehr Schade fand.

Gutscheine vom TÜV Rheinland konnte man im Anschluss auch gewinnen. Ich wollte unbedingt mitmachen und einen haben, Jule hielt nicht viel davon. Und was passierte? Natürlich gewann sie einen und ich ging leer aus. Das war so klar! Jule konnte nicht mehr aufhören zu lachen, als sie mein Gesicht sah. Das war die Chance zum ersten Mal in meinem Leben etwas zu gewinnen, natürlich leer ausgegangen. Für Jule hat’s mich nach meinem ersten Moment der Enttäuschung sehr gefreut und ich bin gespannt, welches Weiterbildungsangebot sie auswählt und was sie danach zu berichten hat.

Eure
Amitaf

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Über amitaf86
Studentin.

2 Responses to CeBIT – Rückblick

  1. Carsten says:

    Inzwischen ist die Messe nur noch zu einer handshake-Veranstaltung für Manager (und solche, die es sein wollen) verkommen. Die wirklich großen der Branche präsentieren nur die zweite Reihe ihrer Produkte oder erscheinen erst gar nicht.

    Ich war im letzten Jahr da und hatte wirklich nur Spaß in den beiden Uni-Hallen oder dem „Lab“, wie es jetzt cooler heißt. Schade zu sehen, dass es in diesem Jahr auch nur noch eine Halle war, statt zweien.

    Alles in allem ist es langsam Zeit das tote Pferd nicht mehr reiten zu wollen und endlich zu beerdigen.

    • amitaf86 says:

      Das Gefühl hatte ich auch. Ich hab ja letztes Jahr noch dort gearbeitet und da war es echt so, entweder die Leute wollten nur Gratis-Produkte haben, ganz gleich was es ist oder sie suchten Handelspartner, mit denen sie neue Geschäfte eingehen konnten.

      Enttäuschend dieses Jahr fand ich auch Volkswagen.

      😀 Du findest auch zu allem das passende Foto und den passenden Spruch. 😀

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