Kekse statt Schokolade

kekse

An meinem 2. Ich-verzichte-auf-Schokolade-Tag war es alles andere als leicht nichts Süßes zu essen. Kaum stand ich auf, war der erste Gedanke „bloß keine Süßigkeiten“. Damit fielen wohl meine heißgeliebten Schokoladencornflakes und mein Nutellabrötchen ins Wasser. Was nun? Verzweiflung!

Im Laufe des Tages musste deftiges Essen her, anders geht’s bei mir nicht. Ich will zwar versuchen meine Essgewohnheiten zu ändern, aber Diäten und ich haben noch nie zusammengepasst. Also schön Mehr von diesem Beitrag lesen

Zalando-Werbung-Feeling

Zalando

Vor ein paar Tagen bestellte ich ein paar Schuhe bei Zalando. Ich wollte eigentlich nur kurz rein schauen was sie da so alles haben und schwups waren gleich Schuhe bestellt. Wir Frauen lieben Schuhe nämlich deshalb so, weil sie immer passen und Frau immer gut aussehen lassen.

Als ich gestern die Klingel hörte wusste ich sofort, um diese Uhrzeit kann es nur der Postbote sein, also schnell Tür auf und ungeduldig an der Tür warten. Als ich den Mann und die Pakete sah konnte ich mir ein breites Grinsen nicht verkneifen. MEINE SCHUHE! Mehr von diesem Beitrag lesen

Bosnien und Herzegowinas Besetzung durch Österreich-Ungarn II

Die Österreichisch-Ungarische Herrschaft stieß bei allen Volksgruppen auf Widerstand, doch am ausgeprägtesten war dieser in der serbischen Bevölkerung. Diese erhielt von dem orthodoxen und slawischen Russland Unterstützung. Schon damals nahm Bosnien und Herzegowina einen zentralen Stellenwert für die „Serbische Idee“ ein. In der Vorstellung des Panserbismus wurde Bosnien und Herzegowina als ur-serbisches Gebiet begriffen.

Gegen Propagandawörter wie „rein serbischer“ (Charakter Bosniens) wurden seitens der Österreichisch-Ungarischen Verwaltung Schlagworte wie „Bosniertum“ und „kroatische Sprache“ ins Feld geführt. Viele Serben befürchteten eine Kroatisierung und Katholisierung Bosniens.

Schulreformen sollten den Alphabetisierungsgrad erhöhen, doch die Bevölkerung wollte keine lateinische Schrift erlernen, da sie eine Veränderung der Kyrillischen und Arabischen Sprache befürchteten. Dadurch wäre die Verbindung zu jeweiligen Mutterland (Serbien und Osmanisches Reich) gefährdet gewesen und die Schrift spielte für die Vermittlung der Religion eine wichtige Rolle.

Schließlich griff der Staat Österreich-Ungarn mit seinen Reformen weit mehr in die patriarchalische und traditionalistische Lebenswelt vor Ort ein, als es im Osmanischen Reich der Fall war.

Bosnien und Herzegowinas Besetzung durch Österreich-Ungarn

Bosnien und Herzegowina wurde bis zum 24. Juli 1878 von den Osmanen besetzt. Die Besatzung dauerte 400 Jahre, danach verlor es das Gebiet an Österreich-Ungarn. Zu dieser Zeit wurde die bosnische Situation auch gerne „Pulverfass Balkan“ genannt.

Durch bestimmte Reformen versuchte das christliche Kaisertum die Länder in ihr System einzugliedern. Die neue Religionspolitik für den Islam erwies sich als besonders schwierig. In der Konvention von Novi Pazar sicherte man dem Volke die Religionsfreiheit zu. Das Problem war, dass die Trennung von Religion und Politik dem Islam fremd war. Um die muslimische Bevölkerung von ihrem politisch-religiösen Zentrum Istanbul zu trennen ernannte man im Jahre 1882 den Mutfi von Sarajevo und Bosnien zum Reis-ul-Ulema (geistliches Oberhaupt der Moslems in Bosnien und Herzegowina). Der oberste islamische Gelehrte im osmanischen Reich Scheich-ul-Islam wurde lediglich über die Ernennung in Kenntnis  gesetzt.

1899-1909 war die Bestellung des Reis-ul-Ulemas durch den Scheich-ul-Islam und die Gleichberechtigung  der arabischen Schrift eine Kernforderung der bosnisch-muslimischen Autonomiebewegung.

Sandžak (Sancak)

Quelle: Wegweiser zur Geschichte. Bosnien und Herzegowina. 2. Auflage. Paderborn (2007), Ferdinand Schöningh Verlag.

Quelle: Wegweiser zur Geschichte. Bosnien-Herzegowina. 2. Auflage. Paderborn (2007), Ferdinand Schöningh Verlag.

Dieses kleine Stück Land ist vielen Menschen nicht bekannt, alleine der Name ist ihnen nicht geläufig. Deshalb dachte ich, ich verfasse einen kleinen Artikel darüber. Das Wort „Land“ setze ich bewusst in Anführungszeichen, da Sandžak offiziell kein selbständiger Staat ist. Es gibt sogar Menschen, die behaupten es existiere überhaupt nicht und hat auch nie existiert, was völliger Schwachsinn ist, da die Geschichte die Existenz belegt.

Das Wort Sandžak (türkisch: sancak) bedeutet Verwaltungseinheit. Als der Balkan noch von den Osmanen besetzt war umfasste das Gebiet des Sandžak auch Gebiete, die über die Grenzen von Bosnien und Herzegowina gingen, dazu gehörten noch Ostbosnien mit Teilen Serbiens, Westbosnien mit Teilen Dalmatiens und das Gebiet von Bihać. Zusammen mit eroberten slawonischen, kroatischen und dalmatinischen Territorien bildete das Sandžak-Gebiet die bosnische Provinz (eyalet-i Bosna). Nach vielen Veränderungen (geschichtliche Geschehnisse) wurde der Begriff nur für ein bestimmtes Fleckchen Erde benutzt; Das heutige Sandžak-Gebiet. Dieses  zieht sich heute über den südwestlichen Teil Serbiens, den nordöstlichen Teil Montenegros und einen kleinen Teil Kosovos.

Irgendwo im Nirgendwo

8122_1226139144452_2450554_nDa standen wir nun Irgendwo in Nirgendwo. Miriam* und ich, mit zwei großen Backpacker Rucksäcken mitten auf einer sehr verlassen wirkenden Straße. Das schlimme, wir stellten schnell fest, sie wirkte nicht nur so, sie war verlassen.

Ich weiß nicht mehr genau wo wir eigentlich hin wollten (ich glaube es war Kars), da wir damals nur einen Lonely Planet Reiseführer besaßen, richteten wir uns immer nach diesem. Ich erinnere mich, dass der Busbegleiter nachfragte (meist einige Male) wo wir hinreisen und irgendwann meinte er, wir müssen aussteigen. Verdutzt sahen wir ihn an. Er erklärte, dass sein Bus nicht so weit fährt und wir „hier aussteigen“ müssen. So, da war er nun, der Schock! Mehr von diesem Beitrag lesen

Vergessene Hobbys

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Was ihr auf dem Bild seht ist eine Seidenmalerei, die ich mit 14 Jahren angefertigt habe. Ich hab sie damals fotografiert und gestern in alten Fotoordnern wiedergefunden. Wo das Original ist weiß ich nicht mehr, wahrscheinlich irgendwo im Keller.

Ich merke langsam wie sehr mir meine Hobbys aus der Jugend fehlen. Ich habe damals vor allem viel gezeichnet, so viel, dass meine Mutter mir Papier und Bleistift verboten hatte. Wehe sie sah mich damit, dann gab es Ärger. Nur am Wochenende durfte ich Block und Stift in die Hand nehmen und machen was das Herz begehrt. Damals fand ich das ganz schrecklich und hab heimlich gezeichnet, wenn Mama gerad nicht zu Hause war, Mehr von diesem Beitrag lesen

Valentinstag (& Tipps für Hannover)

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Ich muss gestehen, ich bin kein Fan des Valentinstags. Für mich ist es ein Tag wie jeder andere, nur das man ihn gut dazu nutzen kann um ordentlich die Wirtschaft anzukurbeln. Wenn man einen Menschen liebt, dann kann man diesen auch an allen anderen Tagen zeigen wie sehr man ihn/sie liebt oder es ihm/ihr auch einfach nur sagen. Materielles ist schließlich nicht alles (obwohl wir Frauen schon gerne Geschenke erhalten, so ist es nicht 😉 ). Aber Geschenke sind doch dann am Schönsten, wenn man sie nicht erwartet und Schokolade isst Frau auch so schon genug.

Wer unbedingt etwas am Valentinstag unternehmen will, für den gibt es einige schöne Plätzchen in Hannover. Für mich persönlich zählt eher die Qualität als die Quantität. Einige Orte sind, meiner Meinung nach, nicht für ein romantisches Essen geschaffen, da sie wirklich nur Optik zu bieten haben Mehr von diesem Beitrag lesen

SAP und ich

Da ich ja sonst keine Hobbys und auch so viel Freizeit habe (Achtung: Ironie!) dachte ich mir ich belege dieses Semester SAP: Architektur und Geschäftsprozesse. Mein Studium zieht sich derzeit ohnehin in die Länge, meiner Faulheit sei Dank. Aber darüber wollte ich jetzt eigentlich gar nicht nachdenken, also zurück zu SAP.

Nun dachte ich, SAP wird schon cool werden. Da lernt man bestimmt sehr viel und nützlich für die Zukunft ist es allemal. Da saß ich nun, war natürlich immer anwesend und hab auch immer schön meine Aufgaben erledigt. Bis die Tücken kamen. Mehr von diesem Beitrag lesen

Seltsames Telefongespräch

Eben hatte ich ein seltsames Telefongespräch mit einer Kollegin aus dem Fundraising. Sie rief mich an, weil sie ihre Zugangsdaten mehrere Male im System falsch eingegeben hatte und nun gesperrt war und ihr Passwort nicht mehr kannte. Ich setzte ihr also ein neues und gab ihr dieses durch. Da das System noch ein bisschen, 80 Sekunden um genau zu sein, brauchte um sie freizuschalten sagte sie kurz danach, dass 68 Sekunden aber lang sein konnten. Ich fragte ob sie keine Lust hätte mich anzuschweigen, natürlich in einem belustigten Ton. Sie lachte und meinte, naja, so eine Minute konnte doch lang sein. Daraufhin haben wir beide einfach nur gelacht, ohne Grund. Irgendwann meinte sie es seien nur noch 28 Sekunden und ich meinte, ob sie keine Lust mehr hätte mit mir zu lachen. Sie freute sich, dass sie belustigend ist. Es war ein seltsames Telefongespräch, mit einer fremden Person, die sehr sympathisch klang und mit der ich für kurze Zeit ohne Grund einfach nur lachen konnte. Nett.

Eure
Amitaf