Frauen und Sale

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Ich gehöre leider zu den Menschen, die oft in die Sale-Falle tappen. Kaum fahre ich in die Stadt um irgendetwas abzuholen oder nur schnell ein paar Besorgungen zu machen, schon umgreift mich Sale ganz fest und lässt mich nicht mehr gehen. Bevor ich nicht mein Konto so stark belastet habe, dass ich für den Rest des Monats gut darauf achten muss wo ich meine verbliebenen Euros lasse. Dabei nehme ich mir jedes Mal ganz fest vor kein Geld auszugeben. Doch dann sehe ich etwas Schönes im Schaufenster hier, dann noch etwas da und schon ist man schneller einige Euros losgeworden als man gedacht hat.

Gestern erst wollte ich nur kurz zu Swarovski, um etwas abzuholen, das ich in Reparatur gegeben hatte. Schon sah ich ein wunderschönes Glitzerarmband und direkt darüber thronte das rote Schild mit der Aufschrift Sale. Und wie heißt so schön das Sprichwort: Bei Sale setzt der Verstand aus. Natürlich musste ich mir das Armband näher ansehen. In dieser Hinsicht bin ich leider typisch Frau: Es glitzert, es sieht elegant aus, ich muss es haben! Und zack Mehr von diesem Beitrag lesen

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Zitate

Hier zwei sehr gute Zitate, die ich heute gelesen habe.

„Before you act, listen.
Before you react, think.
Before you spend, earn.
Before you criticize, wait.
Before you pray, forgive.
Before you quit, try.”
Ernest Hemingway

“When another person makes you suffer, it is because he suffers deeply within himself, and his suffering is spilling over. He does not need punishment; he needs help.” – Thich Naht Hanh

Eure
Amitaf

Wasser ist ein Menschenrecht

Die EU-Kommission will den Markt für die Privatisierung der Wasserrechte freigeben. Monitor hat darüber am 13.12.2012 eine Sendung ausgestrahlt, mit dem Titel: Geheimoperation Wasser: Wie die EU-Kommission Wasser zur Handelsware machen will.

Es geht darum, dass die EU-Zuständigen den Markt öffnen für eine Privatisierung der Wasserrechte. Portugal wurde bereits dazu gezwungen und muss jetzt den 4-fachen Wasserpreis bezahlen. Griechenland wird es nicht anders gehen. Privatisierung bedeutet, der Wasserpreis kann zukünftig vom Börsenkurs abhängen, Wasser könnte ein Exportschlager werden, die Qualität wird nicht mehr nach gängigen Richtlinien bestimmt, Großkonzerne kontrollieren, wenn‘s drauf ankommt.

Falls ihr gegen eine Wasserprivatisierung seid, dann könnt ihr unter folgenden Links unterschreiben / eure Stimme abgeben:

www.right2water.eu/de ODER Avaaz.org – Unser Wasser ist unverkäuflich

Eure
Amitaf

Hamburg ist die beste Stadt für Frauen!

Mit dieser Überschrift werben die Gelben Seiten für die Hansestadt Hamburg. Hamburg hat fast genauso viele Singlemänner wie Singlefrauen und das Beste daran 24.060 davon sind Millionäre. Sollte Frau noch nicht von dem neuen (potenziellen) Wohnort überzeugt sein, dann wird sie spätestens jetzt ihre Koffer packen und umziehen, denn Hamburg hat sage und schreibe 250 Yogastudios, 209 Nagelstudios, 916 Kosmetikstudios und ist Spitzenreiter in Sachen Gastronomie, Clubs und Bars.

Also meine Damen, auf nach Hamburg! Mehr von diesem Beitrag lesen

Hintergrund der Entwicklung des Prostitutionstourismus (in Thailand)

Das Vergnügen des weißen Mannes ist in Thailand zu einem Massenphänomen ohnegleichen geworden. Der Sextourismus war bis 1989 (bis zur rasanten Ausbreitung von HIV) eine unverzichtbare, sogar geförderte Komponente der Attraktivität Thailands als Reiseziel, obwohl Prostitution offiziell verboten ist. Wichtige Segmente der Tourismuswirtschaft sind Bangkok, Patong auf Phuket, Pattaya, Samui und Hat Yai. (Vorlaufer, 2009, 205) Thailand hat sich einen Namen als „Bordell der Welt“ gemacht. (vgl. Vorlaufer, 2009, 205)

Walter Meyer, der mehrere Jahre in Thailand gelebt hat, sagt darüber: „Die Prostitution wird hier zur kollektiven Entwürdigung und neokolonialistischen Ausbeutung. Denn entgegen der weitverbreiteten Auffassung, die Thais seien ein lockeres Völkchen und ihre Sexualmoral sei lasch und unkompliziert, sind ihre Moralbegriffe wesentlich strenger und komplizierter als bei uns.“ Mehr von diesem Beitrag lesen

Die Geschichte von der Traurigkeit

Als die glutrote Sonne am Horizont dem Tag langsam entschwinden wollte, ging eine kleine zerbrechlich wirkende Frau einen staubigen Feldweg entlang. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Fast am Ende dieses Weges, saß eine zusammengekauerte Gestalt, die regungslos auf den trockenen, ausgedörrten Sandboden hinunterstarrte. Man konnte nicht viel erkennen, das Wesen das dort im Staub des Weges saß, schien beinahe körperlos zu sein. Es erinnerte an eine graue aber weiche Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Als die kleine zerbrechlich wirkende Frau an diesem Wesen vorbeikam, bückte sie sich ein wenig und fragte:

“Wer bist du?”
Zwei fast regungslose Augen blickten müde auf.
“Ich? Ich bin die Traurigkeit.” flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass man sie kaum zu hören vermochte.
“Ach, die Traurigkeit!” rief die kleine Frau erfreut, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.
“Du kennst mich?” fragte die Traurigkeit vorsichtig?
“Aber ja, natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast Du mich ein Stück meines Weges begleitet.”
“Ja, aber …”, argwöhnte die Traurigkeit, “warum flüchtest du dann nicht und nimmst reiß aus? Hast du denn keine Angst vor mir?”
“Warum sollte ich vor dir davon laufen? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Man kann dir nicht entkommen.
Aber, was ich dich fragen möchte: Warum siehst du so betrübt und mutlos aus?”
“Ich … ich bin traurig”, antwortete die graue Gestalt mit klangloser Stimme. Mehr von diesem Beitrag lesen

WordPress-Thema: Ausländer / Migrant

Ich sah mir gerade die diversen Themen auf WordPress an, da fiel mir der Tag „Ausländer / Migrant“ ins Auge. Meine Erwartung nach dem Draufklicken auf dieses Themenfeld war etwas von Migranten geschriebenes zu lesen. Ihr Leben. Ihre Situation. Was sie bewegt. Vielleicht auch etwas Wissenschaftliches, Publikationen oder ähnliches. Doch stattdessen kamen nur Polizeianzeigen. (Ihr könnt euch ja selbst ein Bild davon machen.) Fahndungen, Berichte über Gewalttaten und Verbrechen findet man zu genüge.

Selbst wenn ich auf ältere Posts zurück gehe finde ich nur Negatives. Wie kann es sein, dass ausgerechnet  Ausländern und Migranten so ein negativer Tag „gewidmet“ wurde. Mehr von diesem Beitrag lesen