Ein Traum

Ich sehe mich um, ich bin in einer Großstadt gelandet, aber welcher? Ich gucke auf die gegenüberliegende Seite des Ufers, an dem ich stehe, nun erkenne ich alles klar und deutlich, Istanbul! Doch irgendetwas ist anders als sonst. Ich erkenne nicht genau was, also laufe ich den Bosporus entlang, meine Schwester ist in Gefahr, ich muss irgendwie zu ihr. Plötzlich sehe ich die Stadt aus der Luftperspektive, es ist nicht Istanbul, es ist eine Stadt mitten im Landesinneren, von einem großen See umgeben. Auf ein mal befinde ich mich in einem vom Wasser umgebenen Sarajevo wieder.

Instinktiv laufe ich zu der kleinen heruntergekommenen Wellblechhütte. Ein gnomähnlicher Mann steht mir gegenüber. Was wollte ich von ihm? Hilfe? Ich erinnere mich nicht mehr, ich spüre nur die Bedrohung, laufe. Er folgt mir, ich schaffe es ihn in der Hütte einzusperren, wie, das weiß ich auch nicht, ich laufe auf die Seebrücke zu. Als ich davor stehe sehe ich, dass es keine Brücke, sondern ein schmaler Übergang zum anderen Ende der Stadt ist. Ich klettere auf die schmale Spur, welche links und rechts von hohen Stahlträgern gehalten wird und bewege mich in schnellem Tempo voran. Plötzlich sehe ich vor mir zwei Lichter, die mich wie Augen anstarren. Ein Zug! Ich renne ihm entgegen und klettere im letzten Moment auf den linken Stahlträger, um nicht von ihm erfasst zu werden. Nachdem er vorbeigezogen ist gehe ich das letzte Stück ohne Probleme.

Auf der anderen Seite angekommen werde ich plötzlich nur von Wasser umgeben. Ich schwimme an die Oberfläche und stehe auf einer Steinernen Oberfläche. Wie ein Film ziehen meine Gedanken vor meinem geistigen Auge vorbei und ich sehe mich, wie ich meine Schwester befreit habe und wir zusammen wegrennen und hier landen. Ich drehe mich um und sie steht hinter mir. Durch Schwimmen wollen wir uns an Land retten, da es von kleineren Steinernen Flächen nur so wimmelt. Als wir uns ins Wasser begeben, durch die Algen und Baumgroßen Wurzeln schwimmen, überraschen uns Mutanten, die eine Mischung aus Fisch und Krokodil darstellen. Schnell schwimmen wir zur nächsten Steinplatte und wissen nicht, wie wir da je wieder weg kommen sollen.

Plötzlich fallen große Blätter von einem Baum, wo er steht sehe ich nicht. Ich sehe nur Blätter auf der Wasseroberfläche, ich werde hineingestoßen und kriege Panik. Die Mutanten stürmen auf mich zu, doch dann entweicht das Wasser unter den Riesenblättern. Die Angreifer prallen gegen eine unsichtbare Wand und wenden sich ab. Bedrohlich kreisen sie in meiner Nähe und warten darauf, dass ich aus meiner Sicherheitszone austrete. Ich springe, schwimme ein Stück so schnell ich kann wieder hoch zu meiner Schwester. Sie steht wie gebannt da. Ich sehe mich noch ein mal um, in einiger Entfernung steht ein Baum, ich erkläre was für eine Wirkung die Blätter haben und renne um mir ein paar zu nehmen, für den Rückweg. Ich sehe noch, wie das Wasser unter der von mir gelegten Blattstraße entweicht und springe hinein, zusammen mit meiner Schwester.

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Über amitaf86
Studentin.

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